08. Oktober 2026

FPÖ – Krauss zu WKO-Skandal: Finanzierten Stadt Wien und WK-Wien über Falstaff politische Werbung für Ludwig?

Nach den bekanntgewordenen horrenden PR-Beratungskosten der Wirtschaftskammer Wien unter Walter Ruck lässt die FPÖ sämtliche Kooperationen der Stadt Wien mit der Wirtschaftskammer durch den Stadtrechnungshof prüfen. Ein diesbezügliches Prüfersuchen wird in den kommenden Tagen erstellt werden. Dies kündigt heute der Wiener FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss an.

„Die aktuellen Enthüllungen werfen auch brisante Fragen zur Rolle von SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig auf. Denn besonders auffällig ist, dass die Wirtschaftskammer nicht nur über Jahre die PR-Agentur von Wolfgang Rosam mit Beratungsaufträgen bedachte, sondern es drei Sonderausgaben des Gourmetmagazins Falstaff des Herausgerbers Wolfgang Rosam gab, die von Stadt Wien und Wirtschaftskammer Wien gemeinsam finanziert wurden“, so Krauss.

„In genau diesen Ausgaben des Magazins wird sowohl Ruck als auch seinem engen politischen Verbündeten Michael Ludwig mit schmeichelweichen Interviews eine Bühne geboten. Wenn die Wirtschaftskammer gemeinsam mit der Stadt Wien drei Ausgaben des Gourmetmagazins finanziert, das gleichzeitig positive Berichterstattung über den SPÖ-Bürgermeister veröffentlicht, stellt sich die Frage, ob hier unzulässige Parteispende für die Ludwig-SPÖ vorliegt“, erklärt Krauss weiter.

Der Wiener FPÖ-Klubobmann verweist darauf, dass es in den vergangenen Jahren zahlreiche gemeinsame Kampagnen von Stadt Wien und Wirtschaftskammer Wien gegeben hat. Gleichzeitig haben die Berater Rudolf Fußi und Wolfgang Rosam horrende Beratersummen kassiert. „Der Stadtrechnungshof muss jetzt sämtliche finanzielle Verflechtungen und Kooperationen zwischen der Stadt Wien und der Wirtschaftskammer durchleuchten. Ludwig und Ruck müssen unmittelbar offenlegen, ob hier öffentliche Mittel und natürlich auch Pflichtbeiträge für politische Eigenwerbung eingesetzt wurden“, fordert Krauss.

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