20. Juli 2026

FPÖ – Resch/Hammerl: Wiener Stadtwerke-Chef verschweigt die Milliardenkosten seiner Energiewende

„Die Behauptung, Österreich würde sich durch den Verzicht auf fossile Energieträger jährlich zehn bis zwölf Milliarden Euro ersparen, ist eine klassische Milchmädchenrechnung. Stadtwerke-Chef Peter Weinelt rechnet die Kosten für Gas, Benzin und Diesel vor, verschweigt aber, was die von ihm geforderte Energiewende tatsächlich kostet“, kritisierten heute die FPÖ-Energiesprecher auf Landes- und Bundesebene, LAbg. Klemens Resch und NAbg. Paul Hammerl.

„Windstrom ist unter Einrechnung aller notwendigen Gesamtkosten etwa dreimal so teuer. Denn mit dem Bau eines Windrades ist es nicht getan. Bezahlt werden müssen der massive Ausbau des Stromnetzes, teure Speicher sowie jederzeit verfügbare Kraftwerke für jene Stunden und Tage, in denen weder Wind noch Sonne ausreichend Strom liefern. Ebenfalls muss man wissen, dass es in Österreich kein Windrad gibt, dass derzeit ohne Förderung betrieben wird. Dies noch dazu, wo wir immer noch einen dreimal so hohen Strompreis haben als früher. Wenn wir jetzt in Höchstpreiszeiten immer noch auf Technologien setzen, die ohne Förderung nicht kostendeckend produzieren können, werden wir auch in Zukunft keine niedrigeren Strompreise sehen“, erklärten die Freiheitlichen Energiesprecher auf Landes- und Bundesebene.

Besonders widersprüchlich sei, dass die Wiener Fernwärme derzeit noch zu rund 60 Prozent aus fossilem Gas erzeugt werde. „Die Wiener Stadtwerke wissen daher ganz genau, dass eine leistbare Wärmeversorgung nicht mit den politischen Wunschbildern funktioniert. Trotzdem wird den Menschen eingeredet, man könne Gas einfach abschaffen und dabei auch noch Milliarden sparen. Das ist unehrlich, zumal die Wiener Fernwärme schon jetzt etwa doppelt so teuer ist, wie jene in Wels oder Linz. Mit der Raus-aus-Gas-Strategie, werden die Fernwärmekosten aller Wiener weiter steigen“, so Resch und Hammerl.

Österreich brauche mehr Förderung von Gas aus den heimischen Lagerstätten, einen weiteren Ausbau von Wasserkraft und die sofortige Abschaffung der CO2 Kosten. Die politisch getriebene Energiewende dürfe nicht zu neuen Abhängigkeiten von wetterabhängiger Stromproduktion und teuren Erzeugungstechnologien führen.

„Die FPÖ fordert einen ideologiefreien Gesamtkostenblick. Verglichen werden müssen nicht nur einzelne Erzeugungskosten, sondern die Gesamtkosten für das Energiesystem, einschließlich Stromnetze, Speicher, Reservekraftwerke und Versorgungssicherheit. Wer diese Kosten ausblendet, betreibt keine seriöse Energiepolitik, sondern macht den Menschen etwas vor“, betonten Resch und Hammerl abschließend.

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