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15. Mai 2019

Philippa Strache: Simas Äußerungen zu Listenhunden jenseits der Realität

Wien (OTS) - „Ich finde es unfassbar dekadent, als Politikerin nicht mehr mit engagierten Bürgern sprechen zu wollen. Andere Meinungen zumindest ein bisschen zu respektieren oder zumindest den Eindruck erwecken zu wollen, man habe ein offenes Ohr für die Anliegen der Bevölkerung, wäre angebracht“, ist die Tierschutzbeauftragte der FPÖ, Philippa Strache, fassungslos über die neuesten Wortmeldungen der Wiener SPÖ-`Tierschutzstadträtin´ Ulrike Sima. Dass diese permanent betone, "es gehe um ein friedliches Miteinander", könne wohl nur ironisch gemeint sein.

„Entweder hat Sima keine Ahnung von der Materie, oder sie verbreitet bewusst die Unwahrheit“, stellt Strache klar. "Die VETMED Uni Wien hat das Datenmaterial internationaler Studien über Hundehaltung und Wesenseigenschaften von über 13.000 Hunden untersucht. Fakt ist: Ob ein Hund gefährlich wird, hängt nicht von seiner Rasse ab, sondern vom Besitzer, der ihn erzieht. Diese Arbeit als Auftragsstudie abzuqualifizieren, nur weil sie der Politik Simas in allen Punkten widerspricht, ist für niemanden nachvollziehbar“, erklärt Strache.

Unrichtig sei auch die Aussage der SPÖ-Stadträtin, wonach die Zahl der „Listenhunde“ in Wien stagniere. „Die Wahrheit ist, dass viele einfach nicht mehr angemeldet werden, weil gerade durch die `Liste´ Menschen mit den falschen Absichten mehr denn je motiviert sind, sich einen `Listenhund´ zuzulegen - und das ist eine absolut falsche Entwicklung“, sagt Strache. „Es ist nun deutlich, dass Ulli Sima nicht bereit ist, Argumente, die ihrer Politik widersprechen, zu akzeptieren und eine sachliche Lösung zu finden. Es ist traurig für die Stadt und für die Menschen, dass es offensichtlich sehr herzlose und abgehobene Politiker gibt“, bedauert Strache.

„Ich kann nur nochmals betonen: Eine Rasseliste hat nicht den scheinbaren Sinn, den sie erfüllen soll. Es sei denn es geht in Wahrheit nur darum, das halten eines Hundes in Wien nachhaltig zu erschweren. Das ist sehr schade, ist doch der Hund der beste Freund des Menschen“, so Strache abschließend.

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