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26. Februar 2020

SPÖ-Spaltung in Margareten ist „Role-Model“ für die SPÖ auf Bundesebene

Die SPÖ ist dafür gewählt worden, um für den Bezirk zu arbeiten – jetzt sind die Bezirksroten nur noch mit sich selbst beschäftigt

„Die Erosion der SPÖ in Margareten, der mit dem Parteiaustritt der SP-Bezirksvorsteherin Schaefer-Wiery einen vorläufigen Höhepunkt erreicht, ist die logische Konsequenz der politischen Orientierungslosigkeit innerhalb der SPÖ“, so heute der Bezirksparteiobmann der FPÖ, Hans-Jörg Jenewein, in einer Reaktion.

Damit sei offensichtlich, dass sich die völlige Konfusion der Bundespartei rund um die SPÖ-Vorsitzende Rendi-Wagner bis in die kleinste Bezirksgruppe ziehe. „Die SPÖ-Spaltung in Margareten kann daher getrost als „Role-Model“ für die SPÖ auf Bundesebene bezeichnet werden“, so Jenewein.

Jenewein verweist darauf, dass die SPÖ in Margareten seit Jahren durch Intrigen und innere Grabenkämpfe schwer erschüttert sei. „Wer sich an die handstreichartige Übernahme von Schaefer-Wierys Vorgänger Kurt Wimmer erinnert, der die Bezirks-SPÖ nach Bezirksvorsteher Kurt Heinrich zu einer linksextremen Kadertruppe zu formen versuchte und der alle gemäßigten Funktionäre relativ schnell ausgetauscht hat, ist über die jetzige Entwicklung nur wenig überrascht.“

„Während sich die Führung des Bezirks selbst lähmt, braucht Margareten als dichtverbauter Innenstadtbezirk dringend eine funktionierende Bezirksvorstehung. Die Reinprechtsdorfer Straße – als einzige Einkaufsstraße – liegt seit Jahren im Dornröschenschlaf und stirbt einen langsamen Tod und die Versorgungsinfrastruktur für die Bezirksbewohner im Bereich rund um den Gürtel löst sich bald vollends auf. Die SPÖ ist jedenfalls dafür gewählt worden, um für den Bezirk zu arbeiten, nicht um zu streiten“, so der FPÖ-Bezirksparteiobmann.

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